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Nutzbare Geräte

Welcher Router darf’s denn sein?

Die Auswahl an Geräten ist begrenzt, da eine passende Freifunk-Software vorhanden sein muss. Diese Software wird von den lokalen Freifunk-Initiativen bereit gestellt. Sie enthält die notwendigen Einstellungen, damit sich der Router in das lokale Freifunk-Netz integrieren kann. Für eine Aufstellung innerhalb einer Wohnung / eines Hauses wird meist eines dieser beiden Geräte angeschafft:

1043ND2TP-Link TL-WR1043ND

Dieser Router kostet neu etwa 33,- € (Zum Preisvergleich auf geizhals.de).  Zur Zeit ist dies das vom Freifunk Bochum empfohlene Modell für Freifunk-Knoten innerhalb von Gebäuden.

Dieses Modell unterstützt sowohl 2.4 GHz als auch das 5-GHz-Frequenzband und bietet ausreichend Leistung für intensive Netzwerknutzung.

Die Produktbeschreibung der Herstellerfirma

Outdoor: TP-Link CPE oder Ubiquiti-Geräte

CPE210

Möchtest Du deine Nachbarschaft oder größere Areale mit Freifunk versorgen? Dazu eignen sich Access-Points mit Richtantennen wie zum Beispiel der TP-Link CPE210 für den Außeneinsatz.  Solche Antennen strahlen nur in eine bestimmte Richtung ab, sodass die Empfangsleistung innerhalb des versorgten Winkels deutlich höher ist. Bei Sichtverbindung können Geräte noch in weit über 100 Metern Entfernung Freifunk nutzen.

Die TP-Link CPE210 kostet neu etwa 40,- €.

Eine CPE kann zum Beispiel an Antennenmasten oder Balkonen montiert werden, versorgt wird sie über PoE mit einem mitgelieferten Adapter. Mit einem flachen Netzwerkkabeln, die man durchs Fenster führen kann, lässt sich eine CPE einfach mit Strom und Netzwerk versorgen. Die Geräte sind sehr leicht und können mit Kabelbinder montiert werden.

Neben den TP-Link CPE können auch Geräte von Ubiquiti wie z. B. die Nanostation für gerichtete Access-Points verwendet werden. Auf dieser Seite erfährst Du, für welche Geräte eine Freifunk-Firmware bereitsteht. Wichtiger Hinweis bei Ubiquiti-Geräten: Vor dem Update auf die Freifunk-Firmware muss eine AirOS-Firmware kleiner Version 5.5 installiert sein, sonst lässt sich das Gerät nicht wieder auf die Original-Firmware zurückflashen, näheres dazu hier.

Mit solchen Geräten lassen sich auch kostengünstig Richtfunkverbindungen zu anderen Freifunkern aufbauen. Die Reichweite bei Richtfunkverbindungen ist deutlich größer als zwischen Endgerät und Access Point, da die Sendeleistung des Endgerätes in der Regel niedriger ist als die eines zweiten Access Points.

TP-Link WR841N bis v12WR841N

Dieser Router stellte die günstige Einsteiger-Variante dar und ist neu für weniger als 20,- € zu haben. Beim 841 muss man jedoch zwingend auf die Hardware-Version achten, die auf der Unterseite des Gerätes auf dem Aufkleber steht. Die Geräte sind leider nur bis einschließlich Version 12 für Freifunk geeignet.

Die aktuelle Hardware-Version v13 des 841 wird von Freifunk derzeit nicht unterstützt. Ob und wie der Router zukünftig von Freifunk genutzt werden kann, lässt sich zur Zeit nicht sagen, da noch fieberhaft an einer Firmware gearbeitet wird. Der Betrieb von Modellen bis v12 ist problemlos möglich.

Der Router TP-Link WR841ND ist fast baugleich. Er unterscheidet sich nur darin, dass die Antennen abnehmbar (und damit austauschbar) sind. Die Mehrkosten von € 3 -4.- lohnen sich nur für besondere Anwendungszwecke.

Die Produktbeschreibung der Herstellerfirma.

 

Eine sehr umfangreiche Liste geeigneter Router findet sich bei freifunk.net

Es gibt noch einige andere geeignete Modelle, von denen vielleicht ein Gerät zufällig vorhanden ist oder günstig beschafft werden kann. Für welche Geräte wir eine passende Freifunk-Firmware bereitstellen, kannst Du auf dieser Seite erfahren.

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