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Rechtliches

Risiken und Nebenwirkungen?

Wenn man seinen eigenen privaten Netzwerkanschluss  mit anderen Menschen teilt, dann darf man sich durchaus Gedanken über mögliche negative Folgen machen:

Wenn andere Personen meinen Internetanschluss für illegale Aktivitäten nutzen: Kann ich dann zur Verantwortung gezogen werden?

In Deutschland herrscht eine weltweit einzigartige Gesetzeslage, nach der ein Anschlussinhabers eines Internetzugangs haftet, wenn andere über dessen Anschluss Rechtsverletzungen begehen. Diese sogenannte “Störerhaftung” führt dazu, dass Deutschland gerade mal durchschnittlich 2 frei zugängliche Hotspots pro 10.000 Einwohner hat. Zum Vergleich, in Großbritannien sind es fast 30 pro 10.000 Einwohner. Die Störerhaftung ist zudem eine Gelddruckmaschine für die

Bild: CC BY-SA 2.0Florian Boyd via Flickr

Bild: CC BY-SA 2.0Florian Boyd via Flickr

Abmahnindustrie und führt dazu, dass Gewerbetreibende sowie Privatpersonen vielfach nicht ihren WLAN-Zugang frei zugänglich und öffentlich zur Verfügung zu stellen, aus Angst davor, für eventuelle Rechtsverletzungen Dritter haften zu müssen.

Das eigene WLAN sollte man deshalb auf jeden Fall verschlüsseln. Die  Freifunk – Initiativen gehen zur Vermeidung dieser Problematik andere Wege. Teilweise sind sie wie zum Beispiel der für Bochum maßgebliche Freifunk Rheinland e.V. als Provider zugelassen und dadurch von der Störerhaftung ausgenommen.

weitere Infos zur Störerhaftung

Einen sehr interessanten Artikel (nicht nur) zu rechtlichen Bedenken gegenüber freifunk hat die Rechtsanwältin Johanna Feruerhake aus Göttigen verfasst: Grundrecht auf Freifunk

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